LIFE die Reportage des DolomythiCup 2017 im Rai Sender BozenMarseille 2017 3. Regattatag
Team 2018Marseille 2017 Foto von Markus Frings

Abgebrochener erster Wettkampftag beim DolomythiCup 2012

Ein aufregender und zum Teil auch dramatischer erster Regatta-Tag steht heute beim DolomythiCup 2012 auf dem Programm. Trotz ungünstiger Wetterverhältnisse mit Windstärken von 30 bis 35 Knoten entscheidet die Regatta-Leitung den insgesamt 27 Teilnehmern des DolomythiCup Race und der Cruiser Trophy einen verkürzten Kurs durch die Inseln des Kornaten Nationalparks anzubieten. Bereits wenige Minuten nach dem Start kommt es vor Biograd zu einem Unfall an Bord des Teams In Car Audi von Skipper Peter Rosatti. Der Meraner Zahnarzt Michael Widmann zieht sich einen komplizierten Schienbeinbruch zu und muss ins Krankenhaus von Biograd gebracht werden. Morgen wird er mit dem Flugzeug zurück nach Bozen geflogen. Der Orthopäde und Teilnehmer des DolomythiCups Peter Moroder prognostiziert eine zweimonatige Heilungsdauer. Nach rund zwei Stunden kommt es dann bei einer kleinen Insel, die als Bahnmarke dient, zu einer Kollision zwischen den Teams Selectra und Auto Hofer-Weico. Durch die Wucht des Aufpralls knicken beide Masten um und die stark beschädigten Boote können nicht mehr weitersegeln. Eine von ihnen muss abgeschleppt werden. Der heftige Bora-Wind macht aber auch anderen Regatta-Teilnehmern zu schaffen und es treffen immer mehr Schadensmeldungen am Boot der Wettkampf-Leitung ein.  Kurz darauf lässt die Regatta-Leitung den Wettkampf wegen des zu stark auffrischenden Windes abbrechen. Anstelle des Zielhafens Sali werden alle Boote zurück zum Ausgangshafen nach Biograd beordert. Hier wird nun versucht die Schäden an den Booten zu beheben. Wie es für die beiden Unfall-Teams „Selectra" (Skipper: Günther Pernthaler) und „Auto Hofer-Weico" (Skipper: Christof Weissteiner) weitergeht, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Aller Voraussicht nach ist für sie die Regatta beendet, denn es gibt keine Ersatzboote.

Die Wetterprognosen für morgen sind wieder besser. Die Regatta-Leitung und auch die Teams hoffen auf einen neuen, spannenden Wettkampftag, der ohne Unfälle und Schäden über die Bühne geht.